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Ringversuche und Recycling

Verbesserung für Qualität, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz

Ringversuche und Recycling | Foto von Chris Chidsey (FreeImages)

Im Hinblick auf Recyclingprozesse bzw. diesbezügliche Eingangskontrollen zeigen sich auf den ersten Blick wenig Gemeinsamkeiten mit einem klassischen Labor. Dennoch sind die analytischen Anforderungen in großen Teilen ähnlich.

Am Beispiel des Recyclingprozesses von Aluminium richten sich die Anforderungen an die Analytik von einer „einfachen“ Legierungsidentifizierung (Sorting) bis hin zur Ermittlung der Legierungszusammensetzung als Grundlage für die Gattierungsrechnung einer Gießerei.

An dieser Stelle setzt die Ringversuchsserie der META<L>LOGIE an. Neben dem Portfolio an Referenzprüfkörpern ist eine Serie von typischem Recyclingmaterial geplant. Ziel der Ringversuche ist es, an Material aus dem Recyclingprozess die üblichen Methoden an Eingangskontrollen zu vergleichen. Die zu verwendende Methode bleibt dabei dem teilnehmenden Unternehmen vorbehalten. Klassische Methoden wie Funkenspektrometrie und ICP-OES können so mit schnellen Vor-Ort-Verfahren wie LIBS, etc. verglichen werden.

Mehrwert und Potential

Durch den Abgleich verschiedener Methoden können sich Unternehmen der kompletten Recyclingkette (Aufbereiter, Händler, Umschmelzer, etc.) an den analytischen Ergebnissen orientieren. Die damit verbundene Sicherheit der eigenen Analyse unterstützt Kunden und Lieferanten bei der Bewertung ihrer Lieferungen. Weiterhin werden aber auch Potentiale zur Optimierung von Sortierprozessen bzw. des Metalleinsatzes erschlossen. Dies kann neben reduzierten Umschmelzkosten und Vorbeugen von Ausschusschargen auch zu einer verbesserten CO2-Bilanz führen.

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